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Geschichte des Tages

Test page Titanic, das Wetter war schuld
In der Nacht des 14. Aprils 1912 rammte die RMS Titanic auf ihrer Jungfernfahrt einen Eisberg und sank in den kalten Wassern des Atlantiks. 1'500 Menschen starben, 700 überlebten. Die Titanic galt als unsinkbar und war das grösste Schiff ihrer Zeit. Die Wetterforschung hat aufgezeigt, dass die Wetterbedingungen entscheidend waren für diesen Unfall.

Zeitungsartikel 1912

Nordatlantische Oszillation NAO, positiver Index

NAO

Im Frühjahr 1912 wurden aussergewöhnlich viele Eisberge in den Schiffsrouten im Nordatlantik gesichtet. Grund dafür war die nordatlantische Oszillation (NAO). Es gibt über dem Nordatlantik nämlich eine Druckschaukel. Zwischen Azorenhoch und Islandtief. Wenn der Druckunterschied zwischen diesen beiden Druckzentren gross ist, spricht man von einem positiven NAO-Index. In solchen Phasen erlebt Europa vermehrt Westwindlagen (mit nasser, aber milder Witterung. Ist der Index negativ, kann vermehrt kalte Russlandluft nach Mitteleuropa gelangen.


Auf der anderen Seite des Atlantiks herrscht in einer Phase positiven NAO-Indexes vermehrt Nordwestwind, der vermehrt Eisberge vor Neufundland nach Süden schiebt. Und genau das war der Fall im Frühjahr 1912.




RMS Titanic

Hochdruckgebiet

Im Jahre 1912 verfügte man weder über Radar, noch über Sonar oder Infrarotsensoren, mit denen man Eisberge in der Dunkelheit hätte erkennen können. Man setzte Matrosen in so genannten Krähennesten ein (Körbe, die an Masten weit über der Brücke angebracht waren.) Diese Matrosen hielten Ausschau nach Eisbergen. Sie konnten Sie vor allem am brechenden Wasser am Fuss des Eisbergs erkennen. In der Nacht vom 14. April 1912 herrschte aber ein grosses Hochdruckgebiet. Augenzeugen des Unglücks berichten von spiegelglatter See. Es herrschte also praktisch Windstille und kaum Wellengang. Somit waren auch keine brechenden Wellen an den Eisbergen sichtbar. Reginald Lee und Frederick Fleet, die beiden Matrosen im Ausguck hatten so keine Chance, den Eisberg rechtzeitig zu erkennen.


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Vor einem Jahr

Beat Feuz sucht den Schnee
+++ Philadelphia rund zwei Wochen ohne Mark Streit +++ Andrighetto verliert mit Montreal in der Overtime +++ Houston weiter im Siegesrausch +++ Biel holt Verteidiger Kreis und verlngert mit Maurer +++
Schneemangel
Letztes Jahr gab es dem mildesten Dezember seit mehr als 100 Jahren. Dieses Jahr ist es im Vergleich zwar klter, der erhoffte Schnee bleibt aber dennoch aus.

Ausblick


Wetterblick
aus St. Gallen

Magnetometer

mX15373 nT
mY-5156 nT
mZ59304 nT
Magn. Field B61481 nT
Hor. field H16215 nT
Deviation-18.5°
Inclination74.7°
>>Daten

Magnetisch Mitternacht

Ortmagnetisch Mitternachtmagnetisch Nordrichtung
Lakselv:21.55 Uhr335.4°
Luosto:23.00 Uhr338.3°
Reykjavík:00.22 Uhr339.2°
Syöte:23.02 Uhr339.5°
Tromsø:22.17 Uhr334.6°
Äkäslompolo:23.08 Uhr337.4°

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